RH #252Interview

Die besten Platten aller Zeiten - Andreas Himmelstein

25 Jahre Rock Hard, 25 Scheiben für die einsame Insel. Unsere Schreiber haben in schlaflosen Nächten ihre Top 25 zusammengestellt. Und dieses Mal gibt es keine Ausreden, dieses Mal müssen es die definitiv besten 25 Platten aller Zeiten sein. Wir haben uns beschränkt.

1. AC/DC - Back In Black (1980)

AC/DC gehen immer und überall, bei jeder Gelegenheit, zu jeder Tageszeit, egal wann, wo und wie. Es geht aber definitiv nie und nimmer ohne! 

2. METALLICA - Ride The Lightning (1984)

Für mich DIE Definition von Metal inklusive Bandname und dem perfekt harmonierenden Cover. 

3. IRON MAIDEN - Killers (1981)

NWOBHM mit einer Prise Punk, den typischen Maiden-Twin-Guitars und dem härtesten und subjektiv besten Maiden-Sänger. 

4. THIN LIZZY - Life/Live (1983)

Schöner Querschnitt durch die Karriere einer einzigartigen, unverwechsel- sowie unverzichtbaren Band mit Gastauftritten ihrer Ex-Gitarristen. 

5. VAN HALEN - I (1978)

Ein perfekter Gitarrist (absolute Harmonie zwischen Technik, Feeling, Kreativität, Sound, Rhythmus- und Leadgitarre) und ein erstklassiger Entertainer am Mikro vertonen kongenial den Californian Way Of Life. 

6. SLAYER - Reign In Blood (1986)

Der Gradmesser für alles, was hart, aggressiv und böse sein will. Trotz der technischen Entwicklungen der letzten 20 Jahre auch soundmäßig unerreicht. 

7. GUNS N´ROSES - Appetite For Destruction (1987)

100 Prozent Rock´n´Roll mit allem Drum und Dran? You got it! 

8. JUDAS PRIEST - Defenders Of The Faith (1984)

Die britische Metal-Legende auf dem Höhepunkt ihres Schaffens - alleine wegen ´The Sentinel´ schon absolut unverzichtbar. Scheiß auf „Painkiller“! 

9. DEEP PURPLE - Made In Japan (1972)

Die Mutter aller Live-Alben! Eine Band in Höchstform, ein grandioser Sänger, fantastische Songs und ein perfekter Sound von Martin Birch. 

10. SOCIAL DISTORTION - White Light White Heat White Trash (1996)

Ein Album, das höchste Anerkennung und Verehrung bei Fans, Musikern und Kritikern quer durch nahezu alle Stilrichtungen erfährt. Besser geht es nicht! 

11. MOTÖRHEAD - No Sleep ´Til Hammersmith (1981)

Kann man ein gepflegtes „Fuck off!“ authentischer vertonen, als Lemmy & Co. es seit über 30 Jahren tun? Wohl kaum. 

12. GLUECIFER - Automatic Thrill (2004)

Vielleicht nicht das härteste und rotzigste, aber definitiv das reifste und beste Album der Norweger. Ansonsten siehe Platz eins dieser Liste... 

13. THE HELLACOPTERS - Payin´ The Dues (1998)

Wer diese Scheibe hört und nicht binnen Sekunden Luftgitarre spielend auf den Knien zum Kühlschrank rutscht, um die nächste Kanne Bier mit den Zähnen aufzureißen, hat nicht einen Funken Rock´n´Roll im Arsch. Ansonsten siehe Platz eins... 

14. BACKYARD BABIES - Total 13 (1998)

Die Dritten im Bunde. Zusammen mit den Highlights von Gluecifer und den Hellacopters hat dieses Album meinem Getränkehändler ein Haus in der Karibik samt Yacht und mir 128 Offenbarungseide, 24 Vorstrafen und 62 Jahre Knast beschert. Ansonsten siehe Platz eins... 

15. PANTERA - Vulgar Display Of Power (1992)

Hat es jemals ein Cover gegeben, das den Inhalt einer Platte besser transportiert? Nuff said! 

16. DEF LEPPARD - High´n´Dry (1981)

Meilenweit entfernt von ihrem späteren Hochglanzsound, rockten Def Leppard ein Highlight ein, das neben den Millionensellern „Pyromania“ und „Hysteria“ völlig zu Unrecht ein Schattendasein fristet. 

17. FORBIDDEN - Forbidden Evil (1988)

Das Bay-Area-Thrash-Album, auf das ich nicht verzichten könnte. Spieltechnische Versiertheit, ein roher Sound, flottes Tempo und die nötige Individualität machen es zu einem Genre-Highlight. 

18. LED ZEPPELIN - How The West Was Won (2003)

In einer Top-25-Liste ist bei den Zeps nur ein Sampler/Live-Album möglich. Auch wenn bei diesem ´72er Mitschnitt ´Kashmir´ logischerweise fehlt, kommt man hiermit bei einer der wichtigsten Rockbands aller Zeiten zumindest halbwegs über die Runden. 

19. BLACK SABBATH - Born Again (1983)

Völlig unterbewertete Scheibe der britischen Legende mit Ian Gillan am Mikro und zwei der bösesten Songs/Riffs der Rock-Geschichte: ´Zero The Hero´ und ´Disturbing The Priest´. Da können die meisten Rumpel-Satanisten mal gepflegt kacken gehen. 

20. POSSESSED - Seven Churches (1985)

Deckt alles ab, auf das ich aus dem Death/Black-Metal-Bereich nicht verzichten könnte. Infernalisches, räudiges Geschrammel, Gerumpel und Geröchel mit nicht ganz so gutem Sound. 

21. BON JOVI - Slippery When Wet (1986)

Ein Stadion-Rock-Album mit eingängigen, überdimensionalen Mitsing-Refrains gehört in jede Plattensammlung. 

22. RAGE AGAINST THE MACHINE - Rage Against The Machine (1992)

Das Überalbum der 90er. Keiner war damals wütender, engagierter und gleichzeitig musikalisch kreativer und innovativer. 

23. TEMPLE OF THE DOG - Temple Of The Dog (1991)

Ein unverzichtbares Highlight des Grunge. Gefühlvoller und bodenständiger klingt kein anderes Album dieser Szene. 

24. SCORPIONS - Blackout (1981)

Alleine schon wegen der damit verbundenen Erinnerungen an die frühen Jahre als Metal-Fan Anfang der 80er ist dieses Album für mich unverzichtbar. 

25. QUEENSRYCHE - Operation: Mindcrime (1988)

Mein musikalisches Alibi, um zumindest den Schein zu wahren, dass ich mich hin und wieder für Dinge fernab von Rock´n´Roll-Klischees, Fußball und Autos interessiere.

 
 

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