RH #252Interview

WARREL DANE

Sie lieben Krieg

WARREL DANE kann´s auch alleine: Das mit Hilfe von Ex-Soilwork-Gitarrist Peter Wichers eingespielte erste Soloalbum „Praises To The War Machine“ bietet eigenständigen, konzentriert komponierten Metal mit Langzeitwirkung. Wir trafen den Nevermore-Frontmann an einem verregneten Dienstagmittag im Dortmunder Büro seiner Plattenfirma Century Media.

Warrel, kannst du „Praises To The War Machine“ beschreiben?

»Das Album ist mehr Rock, weniger Technik. Ich wollte Songs schreiben, an die man sich erinnert und die von den Melodien leben. Nevermore sind in erster Linie eine Gitarrenband, und das ist auch richtig so. Es war ungewohnt, dass das Hauptaugenmerk auf den Vocals lag. Ich schätze mich glücklich, dass ich dieses Soloalbum machen konnte. Ich war bei Sanctuary, ich bin bei Nevermore - und jetzt gibt´s „Praises To The War Machine“. Erinnerst du dich an den Nevermore-Song ´Chances Three´? Das ist meine dritte Chance. Viele Musiker bekommen noch nicht mal eine.«

Inwiefern hat sich dein Leben verändert, seitdem du keinen Alkohol mehr trinkst?

»Ich war in den letzten Jahren damit beschäftigt, meine Sucht in den Griff zu bekommen. Als wir Ende 2003 mit Children Of Bodom auf Tour waren, realisierte ich, dass ich süchtig bin. Wenn du mehr verträgst als jeder Finne, bist du definitiv Alkoholiker. Das war die letzte Tour, auf der ich durchgedreht bin. Seitdem ich nicht mehr trinke, hat sich der Nebel immer mehr gelichtet. Alles ist klarer geworden.«

Musste etwas aus dir raus? Hast du...

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