RH #247Interview

LIZZY BORDEN

Im Angesicht des Todes

Geschlagene sieben Jahre hat sich LIZZY BORDEN für sein neues Album Zeit gelassen. Dafür besticht „Appointment With Death“ nicht nur mit starken Songs und prominenten Gastmusikern, sondern einmal mehr auch mit einem ausgeklügelten Textkonzept. Diesmal hat der Meister das Thema Tod in Angriff genommen.

Es sei recht schwer gewesen, elf Songs vom Tod zu schreiben, gibt Lizzy zu Protokoll, weil Metaphern zu einfach gewesen wären und eine besonders morbide Umsetzung nichts Neues sei. Also habe er - wie auch in der Vergangenheit - quasi ein kleines Theaterstück geschrieben.

»Es gibt einen Anfang, einen Mittelteil und ein Ende, bei denen uns der Hauptcharakter mit auf eine Reise nimmt.«

Passend dazu wurde für das Artwork mit Ralis Khan ein bekannter Special-Effect-Spezialist und Maskenbildner engagiert.

»Wir gingen gemeinsam Stück für Stück durch, und er überlegte sich, wie er die Texte am besten visuell umsetzt. Das Cover zeigt mich als den Engel des Todes, und die drei Girls zu meinen Füßen sind Figuren aus drei verschiedenen Stücken.«

Außerdem wurde zum herausragenden Song ´Tomorrow Never Comes´ ein spektakuläres Video gedreht.

»Wir haben den Fehler gemacht, bei unserem 2000er Comeback-Album „Deal With The Devil“ komplett auf einen Clip zu verzichten«, rekapituliert der Sänger. »Viele Leute verbinden mit dem Namen LIZZY BORDEN daher noch die Band, die wir in den Achtzigern waren. In der Zwischenzeit haben wir uns jedoch sowohl musikalisch als auch textlich und optisch...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen