RH #244Krach von der Basis

CRIONICS

Akte X - Krach von der Basis

Die polnischen Black&Deather CRIONICS haben mit „Neuthrone“ ein spannendes Konzeptalbum geschaffen, auf dem sie alle Register des extremen Metal gezogen haben. Mainman Waran fand im dicht gedrängten Tourkalender Zeit für ein Interview.

»Wir haben gerade alle großen polnischen Städte beackert, und ich bin noch ein bisschen fertig vom Tourstress. „Neuthrone“ ist ein futuristisches Konzeptalbum, das davon handelt, dass von Außerirdischen entführte Menschen wieder auf die Erde zurückkehren. Sie wurden mit Hilfe von Neutronen-Technologie verändert und sorgen für Aufruhr unter den normalen Menschen. Das Konzept könnte ich mir sehr gut als Kinofilm vorstellen. Da ließe sich sicher einiges draus machen«, erklärt Waran das aktuelle Werk von CRIONICS.

»Aber der Titel bezieht sich auch auf unsere neue musikalische Ausrichtung. Wir sind darauf gekommen, dass weniger oft mehr ist. So haben wir dieses Mal nicht mehr zehn Riffs pro Song verbraten, sondern nur noch fünf. Deshalb sind die Stücke viel griffiger. Die Drums sind immer noch so technisch wie früher, aber der Rest der Band hat einen Gang runtergeschaltet. Die größte Änderung dürften jedoch die Synths sein, die dieses Mal in die Industrial-Richtung gehen«, setzt der Bandleader ohne Atempause nach.

Die schwarzmetallischen Spurenelemente sind genauso zurückgegangen wie das Corpsepaint der Band.

»Wir sehen uns noch immer als Band, die zwischen Death- und Black Metal steht. Und wir tragen noch immer Corpsepaint. Wir verwenden aber...

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