RH #244Interview

C-187

Vier Maler, ein Bild

Hinter dem Kürzel C-187 verbirgt sich kein Geringerer als Patrick Mameli, der 13 Jahre nach der Auflösung von Pestilence und seinem Verschwinden aus der Metalszene mit Tony Choy, Sean Reinert und Tony Jelencovic eine illustre Gruppe von Musikern um sich geschart hat. Überraschenderweise gibt es auf dem Album „Collision“ keine Fortsetzung von Pestilence, sondern eher moderne Töne.

Einleitend erklärt Patrick das Ende seines ersten Karriereabschnitts mit Pestilence.

»Als „Spheres“ 1993 rauskam, bewegten wir uns in Richtung Jazz, womit wir es uns selbst sehr schwer gemacht haben. Zu dieser Zeit hatten wir mit der Band einen gewissen Status in der Metalszene, der mit einer Erwartungshaltung der Fans verbunden war. Sie wollten, dass jedes Album besser als das vorige ist. Zu „Spheres“ meinten sie, dass das Album in Ordnung, aber halt nicht mehr Pestilence sei. Wir waren damals sehr enttäuscht. Mit der nötigen zeitlichen Distanz sehe ich jetzt auch, dass wir die Jazz-Schiene etwas überstrapaziert haben. Nach dem Pestilence-Abenteuer musste ich mir erst mal klar werden, was ich mit meinem Leben anfangen will. Ich habe dann einfach mit der Musik aufgehört, nicht mal mehr Gitarre gespielt. Ich begann ein „normales“ Leben. Ich habe einen Job angenommen, geheiratet und bin mittlerweile Vater von zwei Söhnen. Das ist quasi der italienische Standard, hahaha!«

Was hat dich umgestimmt und zurück zur Musik gebracht?

»Vor ein paar Jahren habe ich mir eine Steinberger-Gitarre gekauft. So ein...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen