RH #244Interview

TESLA

Gute Gene

Erstmals seit 1991 haben TESLA wieder in Europa gespielt. Im Gepäck hatten sie das neue Coveralbum „Real To Reel“, auf dem sie ihren Vorbildern aus den Siebzigern auf unnachahmliche Art Tribut zollen. Rock Hard traf Sänger Jeff Keith auf dem „Arrow Rock Festival“ in Holland.

Obwohl TESLA als erste Band des Tages mittags auf die Bühne müssen, quillt das riesige Zelt mit rund 10.000 Festival-Besuchern bereits über. Das Quintett aus Sacramento strotzt nur so vor Spielfreude und überzieht die vorgesehene Spielzeit fast um eine Viertelstunde. Ganz offensichtlich geht es den Musikern im Gegensatz zu den anschließenden Thin Lizzy nicht bloß darum, ihren Vertrag zu erfüllen, sondern sie haben wirklich Spaß an der Sache.

»Bei unserer Clubshow gestern Abend haben wir weit über zwei Stunden gespielt, und weil wir uns kaum einigen konnten, welche Songs wir heute weglassen, haben wir auf die lauten Zugaberufe hin noch ein ausgiebiges Medley gezockt«, sprudelt es aus dem auch Stunden nach der Show noch immer völlig aufgedrehten Jeff Keith.

Der Sänger mit der markant-rauen Stimme schwärmt zwar bereits von einigen neuen Songs, vertröstet die Fangemeinde in Sachen Studioalbum jedoch auf 2008. Die Aufmerksamkeit gilt zunächst der Cover-CD „Real To Reel“.

»Es gab gleich drei gute Gründe, zunächst einmal dieses Konzept umzusetzen«, argumentiert er. »Erstens wollten wir uns ganz bewusst auf unsere Wurzeln besinnen, die vor allem in den Siebzigern liegen. Mit diesem Zeug sind wir groß...

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