RH #243Interview

LILLIAN AXE

Gott sei Dank

LILLIAN AXE gehören zu den Bands, bei denen man nie so ganz verstanden hat, warum sie den großen Durchbruch nicht geschafft haben, obwohl sie mehrfach kurz davor standen. Ebenso war in den letzten Jahren äußerst unklar, ob die Band überhaupt noch existiert. Umso überraschender, dass sie jetzt mit einem starken neuen Album zurückgekehrt ist.

 

Klammert man die „Fields Of Yesterday“-Scheibe aus, die überwiegend aus B-Seiten und anderen übrig gebliebenen Stücken älteren Datums bestand, sind satte 14 Jahre seit dem letzten LILLIAN AXE-Studioalbum ins Land gezogen. Warum jetzt auf einmal eine neue Platte? Gitarrist und Hauptsongwriter Stevie Blaze klärt auf:

»1995 waren alle Touraktivitäten für unsere „Psychoschizophrenia“-Langrille beendet, und wir alle fühlten uns total ausgepowert, weil wir über Jahre in diesem Album/Tour/Album-Rhythmus steckten. Wir lösten uns nie offiziell auf, aber jeder ging erst mal seine eigenen Wege - bis wir merkten, dass das Interesse an der Band immer noch da war, weswegen wir „Fields Of Yesterday“ veröffentlichten und wieder anfingen, Shows zu spielen. Und im Jahre 2002 machten wir uns dann ans Songwriting für „Waters Rising“.«

Dass es bis zur Veröffentlichung besagter Platte bis zu diesem Sommer dauerte, hatte verschiedene Gründe. Am härtesten traf LILLIAN AXE dabei der Verlust von Ausnahmesänger Ron Taylor, der die Band nach dem viel umjubelten Auftritt auf dem „Bang Your Head“-Festival 2004 verließ. Sein Nachfolger Derrick Levefre stellte sich...

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