RH #237Interview

ABSENCE

Mamas Lieblinge

Ohne Vorwarnung lassen ABSENCE mit ihrem Erstling „The Decomposition Process“ einen Knaller von der Leine, der zwar schnell in der In-Flames-und-Konsorten-Skandi-Melo-Ecke landet, aber bei genauerem Hinhören mehr zu bieten hat. Jens Scheiwe (g.) und Markus Gasper (v.) stehen Rede und Antwort.

Was führt denn zwei Sauerländer ins hässliche Dortmund?

Jens: »Das Studium. Wir wollten hier nicht unbedingt hin. Aber so schlimm ist es auch wieder nicht, hehe.«

Euer Debüt klingt hoch professionell. Andere Bands brauchen für solch einen Standard drei Alben.

Jens: »Wir haben uns sehr viel Zeit gelassen.«

Markus: »Man könnte auch sagen, dass wir manchmal etwas langsam sind.«

Jens: »Wir haben schon vor über zehn Jahren angefangen. Ursprünglich klangen wir ein bisschen nach Machine Head, nach ´ner Weile eher wie Mamas Liebling.«

Wie bitte?

Jens: »Wir spielten relativ ruhigen Heavy Metal mit halbwegs melodischem Gesang. Es hörte sich einfach zu brav an. Wir haben dann einen Schlussstrich gezogen und mehr Gas gegeben.«

Die Melo-Death-Schublade ist bei euch zwar schnell geöffnet, aber dennoch zu klein.

Jens: »Wir kommen vom klassischen Metal, mögen aber zum Beispiel den Gesang auf „Heartwork“ von Carcass sehr. Härte und Melodie mit solchen Vocals zu verbinden, läuft fast zwangsläufig auf melodischen Death Metal hinaus. Es ist schade, dass diese Szene so überlaufen ist und man sich dort nur schwer profilieren kann. Aber wir sind außerdem von Thrash, moderneren Sachen und echtem...

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