RH #236Interview

MELECHESH

Mehr Freiheit wagen!

Die in Holland ansässigen Multikulti-Metaller MELECHESH proben mit „Emissaries“ zum vierten Mal den musikalischen Aufstand, indem sie gekonnt verkrustete Genrekonventionen aufbrechen und mit ihrem „Mesopotamian Metal“ einen hoch originellen und spieltechnisch enorm anspruchsvollen Stil kreieren, der trotz aller Komplexität auch härtetechnisch nicht hinter der straighter operierenden Extrem-Metal-Konkurrenz zurücksteht.

So heftig und intensiv wie auf „Emissaries“ peitschten die von thrashigem Riffing und orientalischen Harmonien geprägten Kompositionen des Quartetts bis dato noch nie aus den Boxen.

»Keines unserer Alben klingt wie die anderen«, erklärt Sänger, Gitarrist und Chefdenker Ashmedi. »Es gibt immer bestimmte Trademarks, anhand derer man unseren Sound identifizieren kann - etwa der Mix aus Extrem-Metal-Drumming und Schlagzeug-Rhythmen aus dem Mittleren Osten, den wir schon seit dem ersten Demo von 1993 am Start haben. Aber ich als Musiker entwickle mich natürlich weiter und werde ganz einfach auch ein besserer Komponist. Auf unserer letzten Platte „Sphynx“ habe ich schon damit begonnen, mir als Songschreiber weniger Grenzen zu setzen, und diesmal nahm ich mir diesbezüglich noch mehr Freiheiten. Für „Emissaries“ pickte ich mir die besten Elemente der früheren Platten heraus: die Blastbeats von „As Jerusalem Burns...“, die sehr östlich klingenden Vibes von „Djinn“ und das thrashig-technische Element von „Sphynx“. Dann ging ich daran, diese Elemente weiter zu verbessern...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen