RH #231Interview

MANNHAI

Hummeln im Hintern

Permanente Vertriebswechsel und eine instabile Besetzung verhinderten trotz dreier starker Alben bislang den Durchbruch von MANNHAI. Mit dem ehemaligen Amorphis-Sänger Pasi Koskinen, dem neuen Dynamit-Album „Hellroad Caravan“ und dem aufstrebenden Dockyard-1-Label im Rücken soll nun alles besser werden, verspricht Mastermind Oppu Laine.

Man kann wahrlich nicht sagen, dass es für MANNHAI bislang rund lief. Zwar brachte die Band ihre ersten drei Alben allesamt bei Spinefarm heraus, hatte jedoch für jede einzelne Veröffentlichung andere Kooperationspartner und Vertriebe. Beim Debüt arbeitete man mit Revolution, einem Sublabel von Nuclear Blast, zusammen. Nachdem sich der Universal-Konzern mit 50 Prozent bei Spinefarm eingekauft hatte, besaß dieser die Vertriebsrechte am Nachfolger. Die deutsche Niederlassung wollte „Evil Under The Sun“ allerdings nicht lizensieren, so dass die CD hier zu Lande nur über den Import-Weg UMIS erschien. Für das dritte Album fand man mit Soulfood zwar einen regulären Deutschland-Vertrieb, aber danach lief der Vertrag mit Spinefarm aus. Nun stehen MANNHAI beim noch relativ jungen Dockyard-1-Label unter Vertrag. »Ein Deal mit langfristiger Perspektive«, wie Bassist und Hauptsongwriter Oppu Laine betont.

Zwar ist der instrumentale Kern mit Bassist Oppu, Gitarrist Ile und Schlagzeuger Junior stabil, aber am Mikro gab es in den letzten beiden Jahren gleich zwei Veränderungen. So schmiss Sänger Joãnitor nach dem dritten Album die Brocken hin, und dessen...

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