RH #229Interview

HARDCORE SUPERSTAR

Liebe, Triebe, Heiterkeit

Die letzte Platte „No Regrets“ war vergleichsweise enttäuschend und zog eine längere Auszeit nach sich. Es machten sogar Gerüchte über einen Split die Runde, doch nun melden sich HARDCORE SUPERSTAR wie Phönix aus der Asche zurück und liefern mit ihrem selbstbetitelten neuen Werk das Album des letzten Monats ab. Der umgängliche Mastermind Adde kennt die Gründe dafür.

Das sympathische Plappermaul kommt gerade von einer französischen Promotour zurück (»wine, women and baguettes«) und hat auch dort ein höchst positives Echo auf „Hardcore Superstar“ erfahren. Das großartige Album ist kein Glückstreffer, sondern das Resultat harter Arbeit. Nach der schwächeren 2003er Scheibe „No Regrets“, die sich Adde vor allem wegen der unpassenden Produktion auch nicht mehr anhören mag, war die Band fast zwei Jahre lang auf Tour und danach entsprechend ausgebrannt. Sie erkannte das Problem und beschloss eine halbjährige Auszeit, in der die vier Musiker ihre Akkus wieder aufladen und neue Ideen sammeln konnten.

»Von einer Auflösung war jedoch nie die Rede. Wir sind wie Brüder und kennen uns, seitdem wir zwölf Jahre alt sind. Die Band ist unser Leben! Wir haben die letzten fünf Jahre auf der Überholspur gelebt und mussten einfach mal einen Gang zurückschalten. Diese Pause war enorm wichtig für uns, denn so hat jeder von uns wieder den nötigen Abstand gewonnen. Das erste Meeting danach war unglaublich: Wir teilten alle dieselbe Vision und wussten genau, wie wir klingen wollen. Wir konnten das neue...

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