RH #229Interview

CELTIC FROST

Ratze auf dem Höllenthron

Eines der brisantesten Comebacks der letzten Jahre geht in die heiße Phase. Am 26. Mai erscheint mit „Monotheist“ das erste CELTIC FROST-Album seit 1990. Eine gute Woche später wird die reformierte schweizerische Düster-Metal-Legende einer der Headliner auf dem Rock Hard Festival sein. Es verwundert also nicht weiter, dass Bassist Martin Eric Ain spürbar unter Strom steht, als er mit dem Rock Hard plauscht.

Auch wenn sich im Hause CELTIC FROST zurzeit die Ereignisse überschlagen, sollte man nicht vergessen, dass die Gruppe stolze vier Jahre an „Monotheist“ gewerkelt hat, ihre Rückkehr also eher behutsam als überhastet angegangen ist.

»Wir haben allerdings nicht nur an der Platte gearbeitet, sondern waren auch damit beschäftigt, wieder eine richtige Band zu werden«, erklärt Martin, der es locker schafft, auf eine einzige Frage mit einem mehrminütigen Monolog zu antworten, bloß um sich eine halbe Stunde später zu wundern, dass er mal wieder den Interview-Zeitrahmen gesprengt hat.

»Die ersten anderthalb Jahre standen wir ohne Schlagzeuger da. Das ist für eine Rockband nicht gerade ideal. Das meiste Material aus jener Zeit ist daher durchs Raster gefallen und nicht auf „Monotheist“ gelandet. Erst, als Franco (Sesa; dr. - jj) zu uns stieß, klickte es, und wir konnten anständig arbeiten.«

Ihr wart in der Vergangenheit berüchtigt für eure stilistische Unberechenbarkeit. Und doch klingt „Monotheist“ sehr nach euren Frühwerken. Tauchten die typischen CELTIC FROST-Trademarks - das...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen