RH #228Tourtagebuch

CANNIBAL CORPSE

Back to the primitive!

Vor gut zwei Jahren gab es im Hause CANNIBAL CORPSE einen Besetzungswechsel - ein eher seltenes Vorkommnis im Hause der Kannibalen und in diesem Falle ein besonderes Ereignis, denn mit Gitarrist Jack Owen verließ eines der Gründungsmitglieder die Band. Dass dies nicht ohne Auswirkungen auf den Sound der Truppe bleiben würde, war klar. Nichtsdestotrotz ist der neueste Longplayer „Kill“ - nomen est omen - wieder ein echter Killer geworden.

In Dortmund ist es kurz vor Mitternacht, als das Telefon klingelt und Bass-Maniac Alex Webster sich von seinem Haus aus meldet. Genau genommen fängt Alex erst gegen 16 Uhr nachmittags Ortszeit an, Interviews zu geben. Und da Alex normalerweise nicht zur Sorte der ausufernd lebenden Rock´n´Roller gehört, die erst um drei Uhr nachmittags wieder kommunikationsfähig sind, könnte man fast vermuten, dass der Mann tagsüber einem „normalen“ Job nachgeht. Und ich dachte immer, dass CANNIBAL CORPSE genügend Geld abwerfen, um problemlos davon leben zu können.

»Oh, da macht euch mal keine Sorgen«, lacht Alex. »Die geschäftliche Seite der Band läuft besser denn je. Der Hintergrund ist einfach, dass wir jeden Tag von mittags um zwölf bis nachmittags um drei proben. Bevor CANNIBAL CORPSE groß wurden, sind wir natürlich regulären Jobs nachgegangen, und vielleicht hat sich das mit dem täglichen Proben auch deswegen eingebürgert. So nach dem Motto: Wenn wir schon das große Glück haben und von der Musik leben können, sollten wir trotzdem einer regelmäßigen...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

ReviewsCANNIBAL CORPSE

A Skeletal DomainRH #328 - 2014
Metal Blade/Sony (44:00)Als CANNIBAL CORPSE bekanntgaben, dass sie ihr 13. Studi...
Dead Human CollectionRH #313 - 2013
Metal Blade/Sony (248:34) 25 Jahre CANNIBAL CORPSE - ein Jubiläum, das selbstv...
TortureRH #299 - 2012
Metal Blade/Sony (44:01) „Balance“ ist ein Wort, das Corpse-Basser Alex Web...
Evisceration PlagueRH #261 - 2009
Metal Blade/SPV (39:15) Auch nach elf Alben hält sie noch an, die in ´To De...
KillRH #227 - 2006
(41:41) CANNIBAL CORPSE machen keine schlechten Scheiben. Punkt. Daran ändert ...
The Wretched SpawnRH #202 - 2004
(44:12) Mal ehrlich: Wer hätte es sich träumen lassen, dass diese Band mal ü...
Gore ObsessedRH #178 - 2002
Wusste ich´s doch, dass CANNIBAL CORPSE niemals mehr die Intensität des letzte...
Live CannibalismRH #161 - 2000
Sie sind die wahrscheinlich beste Live-Band des Death Metal-Sektors, und es gibt...
BloodthirstRH #150 - 1999
Die Appetithappen, die CANNIBAL CORPSE der angereisten Journaille im Studio in E...
Gallery Of SuicideRH #132 - 1998
Hätte mir vor sechs Jahren jemand prophezeit, daß ich mal eines Tages zum bein...
VileRH #101 - 1996
Die (mit Bolt Thrower) wohl kompromißloseste und - nach dem verfrühten Ableben...
The BleedingRH #83 - 1994
Den besten Kommentar zum neuen CANNIBAL CORPSE-Album hat eigentlich Kollege Sch...
Hammer Smashed FaceRH #73 - 1993
Rechtzeitig zur anstehenden CC-Europatour haben Metal Blade noch mal eine EP nac...
Tomb Of The MutilatedRH #65 - 1992
Eine Band wird erwachsen. CANNIBAL CORPSE scheinen begriffen zu haben, daß kons...
Butchered At BirthRH #54 - 1991
Oh Mann, ist das ärgerlich. Ich höre noch das schallende Gelächter meiner Red...
Eaten Back To LifeRH #43 - 1990
CANNIBAL CORPSE? Hm, der Name läßt auf eine mäßige Death Metal-Scheibe schli...
Tomb Of The Mutilated1992
Es gab genügend Ignoranten, die CANNIBAL CORPSE anfangs als talentlose Krawall-...