RH #227Interview

KATATONIA

Nie wieder Sommer!

Drei Jahre haben sich KATATONIA Zeit gelassen, um ihre neue CD fertig zu stellen. Die Stockholmer servieren mit „The Great Cold Distance“ einen intensiven und vor allem massiven Trip, der in seiner Bandbreite überrascht und so manche verlorene Seele zurück an den Verhandlungstisch treiben wird.

Jonas, seid ihr völlig irre geworden? Wie kann man eine KATATONIA-CD im Sommer aufnehmen?

»Das haben wir uns auch gefragt. Es hat sich einfach so ergeben. Die Songs waren fertig, das Studio war frei, also haben wir losgelegt.«

Man spürt förmlich das Blut pulsieren, wenn „The Great Cold Distance“ im Player rotiert: massive Gitarrenwände, jede Menge Druck und Energie. Selbst du klingst nicht mehr so deprimiert, sondern oftmals sogar richtig angepisst.

»Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie verdammt heiß es im Studio war. Es befindet sich in der obersten Etage, die Sonne hat die ganze Zeit gebrannt. Nach ein paar Tagen sind wir in den Baumarkt gegondelt und haben uns eine Klimaanlage gekauft. Es war einfach unerträglich heiß.«

Nervt es eigentlich, zum Aufnehmen aufs Land zu fahren? Nach meinen Erfahrungen eint ja alle Hauptstadtbewohner dieser Welt eine gewisse Arroganz gegenüber der Provinz.

»Findest du? Ich mag es, die Stadt zu verlassen und sich hundertprozentig auf die Aufnahmen konzentrieren zu können. Obwohl ich es auch toll fände, wenn sich ein Studio wie das Fascination in Stockholm befinden würde.«

Obwohl Örebro ja nun nicht wirklich ein Dorf ist: Hattet ihr die Chance,...

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