RH #222Interview

HATESPHERE

Ihr könnt nach Hause fahr´n!

HATESPHERE gehören zu den Bands, die definitiv auf dem Sprung in die Champions League der Thrash-Community sind. Die fünf wackeren Dänen haben sich mit ihren drei exquisiten Longplayern und endlos vielen ungestümen Live-Gigs in die Herzen der Fans gespielt. Aktueller Höhepunkt der bisherigen Entwicklung: das neueste Album „The Sickness Within“.

Frontsau Jacob Bredahl klingt ganz schön heiser beim vereinbarten Interview-Termin. Ein Nachwirken des Videodrehs, den die Band gerade hinter sich gebracht hat.

»Die Aufnahmen dauerten drei lange Tage, in denen ich stundenlang herumschreien musste. Das kann ja nicht spurlos an einem vorbeigehen.«

Dabei müsste der Mann durch die vielen, vielen Konzerte der letzten Monate und die Aufnahmen zur neuen Scheibe eigentlich bestens im Training sein.

Wie dem auch sei: „The Sickness Within“ ist wieder ein herrlich herber Rundumschlag geworden. Es ist schön zu sehen, dass HATESPHERE im Gegensatz zu zahlreichen anderen Thrash-Acts nicht von Album zu Album ihr Tempo drosseln, sondern immer noch Vollgas geben. Allerdings fällt auf, dass sie im Gegensatz zu früher keinen Song haben, auf dem sie durchgängig im hohen Tempo prügeln.

»Stimmt, dieses Attribut trifft höchstens auf ´Chamber Master´ zu«, nickt Jacob. »Es macht keinen Sinn, ausschließlich zu knüppeln. Nimm Carnal Forge als Beispiel: eine wirklich gute Band, bei der man aber durch den Dauer-Speed die Stücke kaum auseinander halten kann. Du brauchst ein paar anders gestrickte Parts, um die...

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