RH #222Interview

SHAKRA

Krieg auf der Alm

Pünktlich zum Herbst erblickt „Fall“, der jüngste Sprössling der Schweizer SHAKRA, das Licht der Welt. Die schwere Geburt ist dem erneut erdig rockenden Album keinesfalls anzuhören. Die Platte musste nämlich nicht nur menschlichen Konflikten, sondern auch Naturgewalten trotzen, wie Gitarrist Thomas Muster berichten kann.

Aus dem stark vom Hochwasser in Mitleidenschaft gezogenen Bern kommen zwei Mitglieder von SHAKRA. Von den Folgen der Fluten war dann aber die gesamte Band betroffen.

»Ja, wir konnten zehn Tage nicht proben, denn der einzige Zugang, eine Brücke, wurde vom Wasser weggerissen. Unser Proberaum liegt nämlich abseits jeglichen Lebens. Außer ein paar Kühen gibt es dort nichts. Jetzt wurde immerhin eine Notbrücke gebaut.«

Damit sind regelmäßige Proben wieder gewährleistet. Ein Zustand, der allerdings schon im letzten Jahr nicht immer garantiert war.

»Mark (Fox; v. - jr) hat ein paar Proben sausen lassen, worauf ich extrem empfindlich reagiere. Hinzu kamen weitere Meinungsverschiedenheiten zwischen uns, und im Herbst letzten Jahres kam es schließlich zur Eskalation«, berichtet der Gitarrist offen. »Ich glaube, das hat schon etwas mit einer Art Generationskonflikt zu tun. Ich bin immerhin 40, Mark ist 27 Jahre alt. Wir haben oft verschiedene Ansichten, die letztendlich dazu führten, dass ich sogar für zwei Monate bei SHAKRA ausgestiegen bin. Irgendwann haben wir wieder miteinander geredet und festgestellt, dass wir bei allen Konflikten trotzdem ein gemeinsames Ziel...

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