RH #221Krach von der Basis

LUNA FIELD

Eine eigenartige Odyssee

LUNA FIELD aus Stuttgart verbinden meisterlich Death- und Black Metal. Ihr neues Album „Diva“ ist auf diesem Gebiet eines der besten in diesem Veröffentlichungsjahrgang und kann sich internationalen Vergleichen problemlos stellen.

Nach dem Debütalbum „Close To Prime“ wurde eine umgekrempelte Band angekündigt. So war des Öfteren von „militantem Sound“ die Rede.

»Wir sind insofern eine neue Band, dass wir uns musikalisch weiterentwickelt haben, erwachsener geworden und das Ganze organisierter angegangen sind«, eröffnet Basser Marko das Gespräch. »Beim Songwriting haben wir neue Strukturen ausprobiert und viel rumgebastelt. Als Neuerung gibt es auch noch viele Samples auf „Diva“.«

Diese Samples sind aber nicht allzu vordergründig.

»Sie sollten nicht gleich beim ersten Hören auf die Ohren knallen, sondern erst nach ein paar Wiederholungen wirken und insgesamt die ganze Atmosphäre unterstützen.«

Und der militante Sound?

»Schon auf „Close To Prime“ hatten wir dieses Element drin. Wir verstehen darunter straighte Beats, die zwar nicht superschnell sind, aber voll auf die Zwölf gehen.«

Also keine Marschtrommeln?

»Marschtrommeln nicht, hahaha! Der Begriff „militant“ ist schon früher entstanden und wurde von vielen Leuten in unsere Musik reininterpretiert. Wir haben das dann übernommen. Mit Militantem können wir uns ansonsten nicht identifizieren.«

Im Stilmix ist der Death Metal etwas in den Vordergrund getreten.

»Das ist automatisch durch die persönliche Entwicklung der...

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