RH #221Interview

SOULFLY

Der Weg zum Glück

„Dark Ages“ ist das härteste und düsterste Album, das je unter dem Namen SOULFLY das Licht der Welt erblickte. Inspiriert von privaten Schicksalsschlägen und chaotischen Reisen durch Osteuropa, zimmerte Bandkopf Max Cavalera mit unbeirrbarem Lebenswillen zwölf Songs zusammen, die zwischen schnörkellosem Old-School-Thrash und multikulturellen Exotik-Vibes pendeln.

Max, „Dark Ages“ klingt wesentlich härter und weniger experimentell als der Vorgänger „Prophecy“. Viele Fans und Kritiker sind der Meinung, dass der Sound der Platte an frühe Sepultura-Tage erinnert. Schließt du dich dieser Meinung an?

 

»„Dark Ages“ berührt die Menschen auf unterschiedliche Weise. Mir wurden schon die verrücktesten Interpretationen an den Kopf geworfen. Einige Leute entdeckten den Kampf zwischen Gut und Böse in den Songs, während andere Moses in der Wüste oder am Roten Meer stehen sahen. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus, denn die Platte habe ich, wie immer, ganz unspektakulär in meinem Schlafzimmer geschrieben. Zugegeben: Dort herrscht ein tierisches Chaos, aber eine Wüste und ein Meer gibt es trotzdem nicht (lacht).

Es war nicht meine Absicht, wieder nach alten Sepultura-Scheiben zu klingen. Natürlich hört man auf „Dark Ages“ Einflüsse von meiner früheren Combo und von Nailbomb, aber das hat damit zu tun, dass jeder Song, den ich schreibe, von meinen persönlichen Erfahrungen als Musiker geprägt wird. Jedes Riffs, das ich spiele, und jedes Wort, das ich singe, spiegelt unverkennbar meinen...

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