RH #221Interview

JUNKHEAD

Kein rechtes Ei!

Wenn der Kollege Jaedike vom Leder zieht, dann macht er keine Gefangenen. Sehr zum Leidwesen von JUNKHEAD, die mit „Elevenandonesong“ eigentlich ein ordentliches Album irgendwo in der Schnittmenge aus Hardcore, Punk und Metal abgeliefert haben.

Unser „Bandschlächter“ sieht die Sache anders und ätzte in seinem 5,5-Punkte-Verriss (siehe RH 219) sogar, dass die Frankfurter „einer Castingshow entsprungen sein könnten“. Klar, Jan! Und Heinz Schenk ist HipHopper, Roland Koch liberal und Andy Möller Atomphysiker...

»Wie alle in der Band war ich verärgert und vor allem schockiert, als ich das las. Mit ´ner Plattenkritik hat das nichts mehr zu tun. Für mich hat er definitiv seinen Job verfehlt. Da steht nichts über die Musik drin, außer dass das kompositorisch nicht schlecht wäre«, beschwert sich JUNKHEAD-Frontmann Justin Eaton.

Und was ist mit den Begriffen Emo, Screamo und Pop-Punk, die der Kollege in die Runde geworfen hat?

»Wenn du singst und harte Musik machst, ist es heutzutage Emo, wenn du dazu noch schreist, ist es Screamo, und Hardcore mit ein paar Metal-Anleihen ist Metalcore. Für alles wird eine Schublade gesucht. Dass wir schon seit elf Jahren diese Art von Musik machen, kann man auf unser allerersten Platte, der „Joolz“-EP aus dem Jahre ´96, nachhören. Da waren auch Melodypunk und Hardcore drauf. Seitdem haben wir nix großartig verändert, außer dass unser Songwriting vielleicht etwas reifer geworden ist.«

Die Band aus dem Dunstkreis der Böhsen Onkelz hat also...

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