RH #219Interview

IOMMI

Holzmichel macht Pause

Während Holzmichel Ozzy („Er lebt noch! Er lebt noch!“) immer mehr zu seiner eigenen Parodie verkommt, erlebt Tony Iommi seinen x-ten Frühling und krönt mit „Fused“ seine bisherige Solokarriere. Das Album begeistert sowohl mit den Referenz-Riffs des Meisters als auch mit einer der besten Gesangsleistungen von Glenn Hughes.

Tony, wie läuft die derzeitige Tour mit Black Sabbath?

»Sehr gut. Die Tour macht Spaß, und Ozzy ist so gut drauf wie lange nicht mehr.«

Inwiefern unterscheiden sich die Arbeiten bei Black Sabbath und deinem Soloprojekt?

»Im Großen und Ganzen ist die Vorgehensweise dieselbe: Ich spiele ein Riff, und die anderen Jungs basteln daraus dann einen Song. Der einzige Unterschied bei meinem Soloprojekt ist, dass alles viel schneller geht. Glenn und ich verstehen uns beinahe blind. Wir sind disziplinierte, fokussierte und ausdauernde Arbeiter, so dass wir zügig zu Potte kommen. Für „Fused“ haben wir an guten Tagen drei Songs geschrieben - wenn auch nur in noch nicht fertig durcharrangierten Rohversionen. Das komplette Material haben wir in nur sechs Wochen komponiert und aufgenommen. Das wäre mit Black Sabbath undenkbar, weil wir nie länger als ein paar Stunden pro Tag arbeiten können. Dann braucht Ozzy eine Pause. Außerdem hat er ja auch noch viele andere Verpflichtungen.«

Dein Anteil bei deinem eigenen Projekt beschränkt sich aber doch nicht nur auf die Riffs, oder?

»Nein, natürlich arbeite ich auch an der Struktur und den Arrangements mit, aber für die...

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