RH #218Interview

MESHUGGAH

Kerry Kings Klapperschlange

Seit MESHUGGAH das Sounduniversum durchkreuzen, sorgen ihre Klangmonolithen gleichermaßen für Entzücken und Entsetzen. Die Pioniere der wirren Rhythmik und hypnotischen Aggression servieren mit „Catch Thirtythree" einen knapp 48-minütigen Brocken Bosheit. Die Dreiakkord-Mitsingrefrain-Gesellschaft schreit empört auf.

Irgendwie ein schönes Gefühl, mitanzusehen, wie eine Band so konsequent und beharrlich gegen den Strom schwimmt, wie so genannte Regeln ad absurdum geführt werden und Propheten weinend vom Sockel herabsteigen. Was MESHUGGAH allerdings momentan betreiben, könnte man auch als finanziellen Selbstmord bezeichnen. Zumindest wenn man die blanken Fakten vor sich ausbreitet. Nach dem alles andere als leicht verdaulichen Album „Nothing“ (2002) tauchten die Schweden im vergangenen Jahr mit der Mini-CD „I“ wieder auf. Ein einziger Song. 21 Minuten. Und nun das neue Album „Catch Thirtythree“. Ein einziger Song. 47 Minuten. Man kann sich die langen Gesichter bei der Plattenfirma förmlich vorstellen. Wer soll das bitte schön kaufen?

»Das möchte ich auch gern wissen«, tönt es mir lachend aus dem Hörer entgegen. Aus der Donzdorfer Zentrale des MESHUGGAH-Labels Nuclear Blast ist Saitenhexer Mårten Hagström zugeschaltet. Der Schwede ist sich ziemlich sicher, dass seine Fans ebenfalls in andere Sphären abgetaucht sind und die Spur MESHUGGAHs auf Gedeih und Verderb verfolgen wollen.

»Ich traue unseren Fans mittlerweile alles zu. Obwohl ich denke, dass einige unserer frühen Werke...

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