RH #215Interview

Leserpoll 2004 - Altes Eisen & neuer Stahl

Iron Maiden, Metallica, Motörhead, Slayer - wäre der Heavy Metal ein jährlich stattfindendes Fußballturnier, 2004 hätten exakt dieselben Mannschaften im Halbfinale gestanden wie 2003. Trotz überzogener Ticketpreise (Maiden), einer leicht verpatzten Tour (Slayer) und eines Rests von „St. Anger“-Frust (Metallica) habt ihr die vier beständigsten Acts der Szene erneut auf die vordersten Plätze der Leserpoll-Rubriken gewählt. Wobei Superwarze Lemmy sowohl beim „Album des Jahres“ als auch in Sachen „Lieblingsmusiker/Persönlichkeit“ der Konkurrenz um Lichtjahre enteilte.

Immerhin bis ins Achtelfinale schafften es Nightwish dank ihres Megasellers „Once“, die mittlerweile fest für die Champions League gebuchten Spaß- und Qualitätsgaranten Edguy, die wiedererstarkten Thrash-Urviecher Exodus, die Böhsen Onkelz auf ihrer letzten Ehrenrunde vor dem Split sowie die Prog-Götter Rush, an deren erste Eurotour seit zwölf Jahren kaum noch ein Fan geglaubt hatte.

Doch auch für Legenden-Nachwuchs ist gesorgt: Finntroll, Killswitch Engage und insbesondere Amon Amarth empfahlen sich mit herausragenden CDs für Größeres, und mit dem souverän die Newcomer-Rubrik dominierenden Trio Hellfueled, Wintersun und Alter Bridge konnten drei viel versprechende taufrische Bands angenehm intensive Duftmarken setzen.

Eher nervig fanden viele von euch die Lesestunde von Jutta Weinhold in Wacken, die Anheizerrolle von Slipknot auf der Slayer-Tour, die TV-Band, deren Namen wir in bester Lord-Voldemort-Tradition...

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