RH #214Interview

TORI AMOS

Honig lockt Bienen

Ein Festjahr für alle Fans der Progressive-Pop-Königin TORI AMOS: Im Februar erscheint mit „The Beekeeper“ nicht nur das neue, mittlerweile siebte Studioalbum der Amerikanerin mit Wohnsitz England, sondern in Form von „Piece By Piece“ auch ihr erstes offizielles Buch, in dem sie zusammen mit „New York Times“-Journalistin Ann Powers einen Einblick in ihr Leben gewährt.

Berlin, Mitte Januar. Während man an diesem nasskalten Donnerstagmittag nur vor die Haustüre geht, wenn es denn unbedingt sein muss, herrscht im extrem noblen Hotel „Ritz-Carlton“ am Potsdamer Platz gedämpfte Geschäftigkeit. TORI AMOS sitzt in ihrer Suite und hat alle Ruhe der Welt. Schon um ein Uhr mittags hinkt man dem Zeitplan 45 Minuten hinterher, und die zuständige Promoterin ihrer Plattenfirma schaut bereits im Sekundentakt sorgenvoll auf die Uhr. Doch was soll´s: Extrem anspruchsvolle Musik und nicht minder bedeutsame Texte verlangen nun mal nach Muße. Vorhang auf für einen weiteren Trip ins Reich der bezaubernden 41-Jährigen!

 

Tori, du wirst schon seit vielen Jahren als Teil der Feminismus-Bewegung angesehen. Dein Solo-Debütalbum „Little Earthquakes“ erschien 1992. Inwiefern hat sich der Feminismus in den letzten 13 Jahren verändert?

 

»Ich wurde als Feministin geboren, aber ich habe es zuerst nicht durchschaut. Wie viele andere. Bis zu einem gewissen Punkt ging es im Feminismus nur darum, andere Leute anzupissen. Nach dem alten Motto: Auch wenn du falsch liegst, sei effektiv! Irgendwann realisierte...

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