RH #211Interview

THORNLEY

Gleiches Recht für alle!

Nach der Grunge-Welle Anfang der Neunziger schien mittlerweile auch das Neo-Grunge-Genre seinen Zenit überschritten zu haben. Der fantastische Einstand der Creed-Nachfolgeband Alter Bridge und das nicht minder beeindruckende THORNLEY-Debüt „Come Again“ zeigen jedoch, dass diese Szene nach wie vor sehr lebendig ist.

THORNLEY sind die neue Band des Gitarristen und Sängers Ian Thornley, der zuvor zwei gute, hier zu Lande jedoch wenig beachtete Alben mit Big Wreck veröffentlichte.

»Die Chemie zwischen uns stimmte einfach nicht mehr, weswegen wir es vorzogen, uns aufzulösen, bevor es hässlich wurde«, beschreibt der Mastermind das unspektakuläre Ende. »Wir waren zu jung, als wir die Band gründeten, und haben aus Unerfahrenheit viele Fehler gemacht - sowohl geschäftlich als auch zwischenmenschlich.«

Zum Glück fiel Ian weich, denn er ist seit vielen Jahren mit Chad Kroeger befreundet, der früher sogar mal mit Nickelback im Vorprogramm von Big Wreck spielte.

»Er bot mir einen Deal für sein eigenes Label 604 an. Da musste ich nicht lange überlegen, denn nach den schlechten Erfahrungen mit Atlantic war ich verdammt froh, mit einem Vertrauten zusammenarbeiten zu können.«

Im Vergleich zu seiner alten Band geht Ian wesentlich songdienlicher zur Sache und verzichtet inzwischen auf noisige Experimente. Zu einem weiteren Nickelback-Klon der Sorte Theory Of A Deadman sind THORNLEY deswegen jedoch nicht verkommen, obwohl Mr. Kroeger drei Songs mitkomponiert hat.

»Chad hatte keinen...

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