RH #211Interview

EDENBRIDGE

Ist das Metal?

So ein Ärger. Da veröffentlichen EDENBRIDGE mit „Shine“ ein exzellentes Album mit besten Chancen auf einen anständigen Platz in der Richterskala, und was passiert? Die Promo-CDs streiken, und es sind nicht genügend funktionstüchtige Exemplare am Start, so dass sich die Band mit einer Einzelrezension begnügen muss. Dennoch: Ehre, wem Ehre gebührt, und so fragten wir bei Gitarrist Lanvall und Sängerin Sabine Edelsbacher an, warum „Shine“ deutlich besser geworden ist als der Vorgänger „Aphelion“.

»Die Songs an sich sind einfach gelungener«, gibt der Gitarrist selbstbewusst zu Protokoll. »Nach den letzten drei Alben war eine Phase abgeschlossen, und wir waren bereit für neue Aufgaben: kleine Änderungen in unserem Stil, vermehrte Chöre, Zurücknehmen des Tempos. Die durchgehenden Doublebass-Songs sind komplett verschwunden, und das ist auch gut so. Die Stücke sind wieder etwas länger als noch auf „Aphelion“, wo nur sehr wenig Spielraum für Experimente war.«

Den Eindruck kann man nur bestätigen. Das Album ist generell etwas weniger metallisch und hat mehr von dem dezenten Musical-Flair, das euch schon immer auszeichnete. Schaut man sich eure Homepage oder alte Interviews an, scheinen Musicals vor allem deine Sache zu sein, Sabine. War das auch dein Einfluss?

»Hm, nein, mein Einfluss bezieht sich eigentlich nur auf die Stimme. Der Musical-Aspekt bezieht sich wohl vor allem auf ´The Canterville Ghost´. Ansonsten sind auf „Shine“ aber hauptsächlich die Gitarren mehr im Vordergrund. Es...

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