RH #208Interview

HATE SQUAD

Hass gegen Hass

Totgesagte leben länger. Nachdem 1997 das letzte reguläre Album „Pzyco!“ das Licht der Plattenläden erblickte, wurde es deutlich stiller um das Hannoveraner Abrisskommando. Mit dem neuen Langeisen „H8 For The Masses“ im Gepäck starten HATE SQUAD wieder voll durch und strafen sämtliche Kritiker, die die Band bereits abgeschrieben hatten, eindrucksvoll Lügen.

»Wir haben eigentlich kontinuierlich an neuen Songs gearbeitet«, erzählt Sänger Burkhard Schmitt auf die Frage nach der langen Zeitspanne zwischen den zwei Alben. »Das heißt aber nicht, dass wir uns regelmäßig achtmal die Woche getroffen haben. Die Songs sind dann entstanden, wenn wir Lust darauf hatten und es unsere persönlichen Belange zuließen. Es gab ja null Druck seitens irgendeines Labels, nachdem unser alter Deal mit G.U.N. Records ausgelaufen war. Von daher nahmen wir uns alle Zeit der Welt und spielten lediglich zwischendurch ein paar Gigs. Außerdem hatten wir irgendwann mit Mark Künnemann (der in den Neunzigern schon einmal zum Line-up gehörte - as) und Martin Blankenburg zwei neue Gitarristen dabei, die natürlich mit den vorher entstandenen Songs nicht so viel anfangen konnten, weswegen wir mit ´Time For Revenge´ lediglich eine ältere Nummer behielten und den Rest neu schrieben.«

Ein weiterer Hemmschuh dürften auch harte persönliche Schicksalsschläge gewesen sein. „H8 For The Masses“ ist gleich sechs verstorbenen Personen aus dem direkten Bandumfeld gewidmet.

»Klar, das hat natürlich eine große Rolle gespielt....

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