RH #204Interview

AMON AMARTH

Mit fünf Wikingern nach Island

Island ist ein wunderhübsches Fleckchen Erde, das vor allen Dingen für seine Wolle, Ponys, Geysire und Vulkanquellen berühmt ist - nicht jedoch für eine florierende Metalszene. Umso erstaunlicher war die Nachricht, dass AMON AMARTH für zwei Shows genau dorthin fliegen würden. Da war die Neugier natürlich groß, und so setzte Frank Albrecht als blinder Passagier auf einem Walfangkutter auf die Insel über, um dem Ereignis beizuwohnen.

Erster Tag

 

Reykjavík ist nicht nur die Hauptstadt Islands, sondern hier lebt auch ziemlich genau die Hälfte der 280.000 Einwohner dieser Insel. Und logischerweise spielt sich hier auch der Großteil des kulturellen Lebens ab. Es macht also durchaus Sinn, dass beide Konzerte, die AMON AMARTH spielen werden, in Reykjavík stattfinden.

Als ich am frühen Abend zusammen mit fünf weiteren Schreiberkollegen und einer Delegation der Plattenfirma Metal Blade in der Hauptstadt eintreffe, ist von der Band erst mal weit und breit nichts zu sehen. Doch wo könnte sich eine schwedische Band an einem tristen Donnerstagabend wohl aufhalten? Ganz klar, man probiert´s erst mal in den Kneipen, die in der näheren Umgebung des Hotels liegen. Und siehe da: In einem Irish Pub werden wir fündig und treffen auf drei Fünftel von AMON AMARTH. Was folgt, ist das übliche Beschnuppern, und der Blick auf die Getränkekarte sorgt für den ersten Kulturschock: Zwischen sieben und neun Euro darf man hier für ein Bier auf den Tisch blättern. Das wird ein teures Wochenende...

Zwecks...

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