RH #203Interview

FRAMESHIFT

Eine Frage der Balance

Dream Theater sind mehr Metal als jemals zuvor. Mit seinem aktuellen Sideproject FRAMESHIFT geht Sänger James LaBrie jedoch gemäßigtere Wege. Abseits vom Trubel der kürzlich beendeten Deutschlandtour des Traumtheaters fand der Kanadier die Zeit, ein wenig über sein neuestes Baby zu plaudern.

»Vor knapp einem Jahr wurde ich von einem Mitarbeiter von Progrock Records angesprochen, um an einem Saga-Tribute-Album mitzuarbeiten«, blickt James auf die Initialzündung des Projekts zurück. »Da ich jedoch keine Tribute-Geschichten mehr machen möchte, sagte ich ab. Ein paar Tage später informierte mich der gleiche Typ über einen gewissen Henning Pauly (u.a. Kopf der Band Chain und Filmmusiker - mbo), der anscheinend meinen Gesangsstil ganz cool fand und unbedingt mit mir arbeiten wollte. Also ließ ich mir ein paar von Hennings Songs schicken und war auf Anhieb begeistert.«

Anscheinend brauchst du diese Spielwiese, um dich auch mal wieder richtig ins Songwriting einbringen zu können, oder?

»Machen wir uns nichts vor: Bei Dream Theater fängt immer alles mit einem Riff an, auf das dann der Song aufgebaut wird. Das erledigen jedoch die anderen vier. Auch der Großteil der Gesangsmelodien wird von Drummer Mike Portnoy und Gitarrist John Petrucci geschrieben. Ich steuere pro Album ein bis zwei Texte bei, und damit hat sich die Sache. Das ist aber auch okay für mich. Bei Projekten wie Mullmuzzler oder jetzt FRAMESHIFT bin ich in der Tat viel näher am eigentlichen kreativen Prozess....

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