RH #202Interview

HEAVENLY

Happy war gestern

Das entscheidende dritte Album trägt bei den französischen Metallern HEAVENLY zwar den Namen „Dust To Dust“, klingt allerdings gar nicht angestaubt, sondern enthält 13 blitzsauber gespielte Speed/Bombast-Granaten, die in ein aufwändiges Konzept eingebettet sind. Selbstbewusst erstatten Drummer Max Pilo und Gitarrist Frederic Leclercq im Rock-Hard-Office Bericht über ihren aktuellen Silberling.

Dabei waren sich die jungen Musiker zunächst gar nicht sicher, ob sie der anspruchsvollen Aufgabe gewachsen sein würden, ein stimmiges Konzept zu entwickeln. Besonders Sänger Benjamin Sotto, der sich die Story ausdachte, war gefordert.

»Als Benjamin mit dieser Story ankam, die an den Film „Interview mit einem Vampir“ erinnert, haben wir ihn zunächst aufgezogen«, gesteht Max. »Doch seine Absicht, ein Album zu schreiben, das sich von unseren beiden ersten unterscheidet, war absolut richtig und bringt uns garantiert weiter. Außerdem waren wir uns einig, dass wir härter werden wollen.«

»Wenigstens ein bisschen aggressiver sollte „Dust To Dust“ werden, auch wenn man nicht gerade sagen kann, dass wir wie Morbid Angel klingen«, lacht Death-Metal-Fan Fred. »Aber wir haben Wert darauf gelegt, dass die Produktion druckvoller ist. Wir spielen keinen Happy-Metal mehr!«

Dennoch: Die Ähnlichkeit zu Bands wie Gamma Ray oder Angra bleibt. Und gerade mit diesem Stil hatten es HEAVENLY in Frankreich nicht leicht, als sie Mitte der Neunziger von Max und Frontmann Ben gegründet wurden.

»Als wir mit...

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