RH #199Interview

FREUND HEIN

Die Hölle auf Erden

Seit einigen Jahren terrorisieren die Österreicher FREUND HEIN mit ihrem avantgardistischen Mix aus Death Metal, Jazz- und Was-weiß-ich-noch-Einflüssen den deutschsprachigen Underground. Ähnlich wie die Liveauftritte der wohl kaputtesten Combo der Welt rutschen auch Interviews mit ihnen ständig in ein Chaos aus Intellekt und Kabarett ab, das keines weiteren Kommentars mehr bedarf. Hier das komplette, online-exklusive Protokoll einer Konversation mit Bandleader Rainer Guggenberger.

Wer zur Hölle ist FREUND HEIN, und wie und wann habt ihr euch gegründet?

 

Rainer: »FREUND HEIN ist der Gevatter Tod, der verfluchte Schnitter, der vermaledeite Sensenmann, das gefürchtete Schicksal der Sterblichen, die Dunkelheit am Ende des Tunnels, der Bringer des Unlichts und des ultimativen Schmerzes... oder aber auch der Erlöser! Auf jeden Fall ist er mein bester Freund, ein echter Kumpel, auf den man sich verlassen kann. Wenn wieder ein neuer Scheißtag anbricht, kann ich mich zumindest damit trösten, dass er wieder zugeschlagen hat. Sogar oft in grauenvoller Art und Weise, ja, quaak, ja, quaaaak. Töte sie alle, mein FREUND HEIN!

Getroffen haben wir uns im ideell-radikalen Hintergrund einer dekadenten Gesellschaft, der wir ihr ungeschminktes Abbild vor Augen führen wollen. In der Isolation und im Bann eines intoleranten Machtapparates wurden Ränke für die subversive Revolution geschmiedet, um per se mittels „Coincidentia Oppositorum“ den Glaubenswahn und die Bourgeoisie kollidieren zu...

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