RH #199Interview

P.O.D.

Ein Messer im Rücken

Ein ganzes Jahrzehnt benötigten P.O.D., um sich vom Independent-Geheimtipp zum Major-Megaseller zu entwickeln. Das mit Dreifachplatin ausgezeichnete Erfolgsalbum „Satellite“ markierte den vorläufigen Höhepunkt in der Karriere des multikulturellen Nu-Metal-Gespanns. Mit dem Ausstieg von Gründungsmitglied und Songwriter Marcos Curiel Anfang des Jahres folgte der Absturz in eine ungewisse Zukunft. „Payable On Death“ ist das Comeback einer Band, die kurzzeitig am Ende zu sein schien.

»Hihi, das ist richtiger Metal«, kichert P.O.D.-Sänger Sonny Sandoval und amüsiert sich über den grimmigen Gesichtsausdruck von Six-Feet-Under-Frontmetzger Chris Barnes auf dem Cover der Rock-Hard-September-Ausgabe.

»Hell yeah, so muss es sein!«, grinst auch Gitarrist Jason Truby, der seit einigen Monaten zum Line-up des US-Quartetts gehört.

Es ist der erste Promotion-Tag in Europa, und obwohl die Band erst am Abend zuvor aus den Staaten eingeflogen wurde, ist bei den beiden von Müdigkeit nichts zu spüren.

»Vor sieben Monaten gab es P.O.D. nicht mehr«, wirft Sandoval die Stirn in Falten und lässt das letzte halbe Jahr noch einmal Revue passieren. »Nach dem Ausstieg von Marcos dachten wir, dass es das war mit unserer Band. Uns erschien es unmöglich, dass diese Gruppe ohne alle vier Gründungsmitglieder weiterbestehen könnte. Alles war zerstört. Die Verhandlungen über zukünftige Verträge wurden abgebrochen. Alles schien erledigt. Der Gedanke an ein neues Album rückte in weite Ferne. Allerdings...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen