RH #199Interview

TARAXACUM

Ein Lied für Mama

Der Löwenzahn steht wieder in voller Blüte! Die nach dem im Volksmund auch als Pusteblume, Augenwurz oder Bettpisser bekannten Gewächs benannte Band um Edguy-Basser Tobias „Eggi“ Exxel und Ex-Steel-Prophet-Sänger Rick Mythiasin hat mit ihrem Zweitwerk „Rainmaker“ ein formidables, stilistische Scheuklappen konsequent ignorierendes Album abgeliefert und tritt damit den Beweis an, dass TARAXACUM mehr sind als lediglich ein weiteres Feierabendprojekt prominenter Musiker.

Als Nebenprojekt hat Bandkopf und Hauptsongwriter Eggi, der sich bei TARAXACUM anders als bei Edguy nicht den Bass, sondern die Gitarre umschnallt, seine „Zweitband“ ohnehin nie gesehen. Demzufolge mag er es auch nicht, wenn diese Schublade seitens diverser Schreiberlinge vorschnell geöffnet wird.

»Ich habe es von Anfang an gehasst, wenn wieder jemand ankam und meinte, TARAXACUM seien nicht mehr als ein Sideproject. Es war seit dem ersten Demo mein Ziel, TARAXACUM als vollwertige Band zu etablieren.«

Mission erfolgreich abgeschlossen. Wobei der neue Silberling durch Eigenständigkeit überzeugt und beileibe kein fader Aufguss des Erstlings „Spirit Of Freedom“ geworden ist.

»Die Platte ist insgesamt straighter ausgefallen. Wir haben vor allem die vielen kleinen Spielereien innerhalb der Songs reduziert, die es auf „Spirit Of Freedom“ noch zuhauf gab. Der Song an sich stand diesmal mehr im Vordergrund. Beim Debüt gab es ja doch so einige Songs, bei denen wir erst über den Umweg von mehreren Ecken zum Ziel gekommen...

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