RH #194Interview

DYING FETUS

Keine Maden, keine Zombies, keine Würmer

Frickelfreaks, Mathcore-Liebhaber und Death-Metal-Schöngeister haben längst mit DYING FETUS einen Pakt der besonderen Art geschlossen. Ihnen war klar, dass das neue Werk "Stop At Nothing" ein Überhammer werden würde. Aber dass selbst jene, die bisher nur den Mumm zu DYING FETUS-Henna-Tattoos hatten, plötzlich im Fieberwahn die Hotlines echter Tattoo-Studios lahm legen, sollte zu denken geben.

DYING FETUS sind alles andere als Newcomer. Bereits 1991 wackelte die Heide in Maryland ganz kräftig. Da die Teleobjektive lange Zeit aber fest auf Florida und New York gerichtet waren, brauchte es schon eine ganze Weile, bis die Kapelle hier zu Lande überhaupt wahrgenommen wurde. Und so fraßen sich die Amerikaner durch das Dickicht des Undergrounds, infizierten Trommelfell um Trommelfell. Die ganze Zeit dabei war John Gallagher (g., v.), der letzte echte DYING FETUS-Mohikaner, wenn man es ganz genau nimmt.

Nicht ganz ohne Stolz verkündet John: »Ich habe die Lichter bei DYING FETUS eingeschaltet, und ich werde wohl auch derjenige sein, der hier irgendwann das Licht ausmacht.«

Diesem selbstbewussten Statement sind in den letzen Monaten tatsächlich Taten vorausgegangen. Denn John wechselte mal eben die komplette Band aus.

»Nach "Destroy The Opposition" kam es zwischen mir und unserem Ex-Basser Jason zu einigen Meinungsverschiedenheiten. Jason stieg also aus, und kurze Zeit später folgten ihm die restlichen Mitglieder der Band, was natürlich schon hart für mich war.«

Die Flinte ins...

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