RH #192Interview

EMIL BULLS

Zwischen Manowar und A-ha

Zwei Jahre lang rockten die EMIL BULLS nach ihrem offiziellen Debüt „Angel Delivery Service“ durch die Club-Landschaft und konnten sich in einem von Amibands dominierten Genre frech breit machen. Für den am 12. Mai erscheinenden Nachfolger „Porcelain“ verzogen sich die sechs Nu-Metaller in ein Studio im sonnigen Malaga und ließen die Scheibe anschließend in Stockholm von Stefan Glaumann (u.a. Rammsteins „Mutter“) abmischen. Wir quetschten die bayrischen Durchstarter schon mal vorab über das Endergebnis aus.

»Es ist alles ein wenig extremer geworden«, plaudert Frontmann Christ drauflos. »Die harten Elemente sind noch ein wenig derber geworden, insbesondere was die Gitarrenarbeit betrifft. Im Gegenzug klingen aber die ruhigen Parts noch softer als auf unserem Debüt. Das Grundfundament unserer Musik ist allerdings gleich geblieben, man erkennt sofort, dass es sich um eine EMIL-BULLS-CD handelt.

Wir sind ohne feste Pläne ins Studio gegangen. Klar war vorab nur, dass ich nicht mehr rappen würde, weil mich das auf der letzten Scheibe schon genervt hat und ich sowieso kein begnadeter Rapper bin. Ich glaube, dass mich die Achtziger-Kultcombo A-ha indirekt immer noch beeinflusst. Eine Coverversion haben wir auf „Porcelain“ allerdings nicht.

Im Nachhinein würde ich sagen, dass wir auf „Angel Delivery Service“ alles ein wenig zu schnell eingespielt haben. Beim neuen Album achteten wir darauf, dass die Songs mehr grooven.«

»An einigen Stellen kann man bestimmt hören, welche Bands...

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