RH #192Interview

SUCH A SURGE

Hypochonder im Rotlichtviertel

In ihrer mittlerweile über zehnjährigen Karriere verlief die Entwicklung von SUCH A SURGE noch nie linear und berechenbar. Daher überrascht es nicht, dass sich die experimentierfreudigen Braunschweiger mit ihrem neuen Album „Rotlicht“ einmal mehr neu erfinden und dabei homogener denn je klingen.

Mit ihrer Best-of-Scheibe „10 Jahre“ zog die Band einen Schlussstrich unter die bisherige Geschichte und machte sich ohne deren Ballast an die Arbeiten zum mittlerweile fünften Longplayer. Von Bedeutung waren dabei auf die eine oder andere Art die Erfahrungen, die die Musiker bei ihren zahlreichen Projekten sammelten. Drummer Carsten „Antek“ Rudo frönte mit Revolver seiner Death´n´Roll-Leidenschaft, Gitarrist Dennis Graef legte eine experimentelle LP unter eigenem Namen vor, und Frontmann Olli zollte seinen HipHop-Wurzeln mit Originalton Tribut. Zudem nahm die komplette SUCH A SURGE-Besetzung frei von allen Zwängen unter dem Namen Pain In The Ass ein spontan eingezimmertes Hardcore/Thrash-Album auf.

»Diese bauch- statt kopfmäßige Arbeitsweise haben wir für „Rotlicht“ übernommen«, gibt Bassist und Manager Axel Horn zu Protokoll. »Mit „Der Surge-Effekt“ sind wir seinerzeit so weit in Richtung Pop gegangen, wie es in unserem Rahmen möglich war. Zum einen können wir das eh nicht mehr toppen, und zum anderen war die aufwändige Produktion arg anstrengend. Deswegen wählten wir nun einen anderen Ansatz. Anstatt vorher sechs Monate oder ein Dreivierteljahr im Proberaum an den Songs zu...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen