RH #191Titelstory

CHILDREN OF BODOM

Die Speerspitze der neuen Metal-Generation

Mit ihrem neuen Kracher „Hate Crew Deathroll“ (s.a. Review in diesem Heft) haben sich die Kinder Bodoms selbst übertroffen. Die Mischung aus kompromissloser Härte, klassisch angehauchten Melodien, überragender Spieltechnik, Achtziger-Attitüde und sorgsam eingesetzten modernen Parts ist im heutigen Heavy-Metal einzigartig und wird die Welt im Sturm erobern. Wir begleiteten die Jungs auf ihrer dritten Japan-Tour und stellten fest, dass es sich hier tatsächlich um die vielzitierten „unzertrennlichen fünf Freunde“ handelt.

Mal ehrlich: Wie viele Bands der heutigen Szene kennt ihr, die über lange Jahre im selben Line-up unterwegs sind und deren Musiker sich gegenseitige Treue schwören? Blind Guardian. Die Onkelz. Rush. Dann hört´s auch schon auf, oder? Das Klischee von den unzertrennlichen Freunden, die entweder zusammen oder gar nicht erfolgreich sein wollen, ist längst überholt. In den allermeisten Fällen entpuppen sich Bands jeglicher Schattierung als Zweckgemeinschaften, die spätestens nach zwei, drei Alben aufgrund von Egoproblemen, Eifersüchteleien oder „musikalischen Differenzen“ auseinanderbrechen. Nicht so im Falle C.O.B.: Den Vorschlag ihres Managers, untereinander Verträge abzuschließen, um Namensrechte und Abfindungen bei eventuellen Besetzungswechseln zu klären, wiesen die Fünf beleidigt zurück. »Das gibt´s bei uns nicht!«, erklärten sie unisono. »Wir können uns die Band nur in dieser Besetzung vorstellen!« Und tatsächlich herrscht im C.O.B.-Lager eine absolut einzigartige Harmonie: Es gibt keine „Diva“ in dieser mega-sympathischen Band, keinen heimlichen Leader (auch wenn Gitarrist/Sänger Alexi Laiho für den Großteil der Kompositionen zuständig ist), keine Anfeindungen untereinander und keine Diskussionen über lästige Image-Fragen. Geht einer der Musiker aufs Klo, stiefeln die anderen vier hinterher... ...

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