RH #187Interview

RAISE HELL

Wein, Weiber & Rock´n´Roll

An RAISE HELL scheiden sich die Geister. Für die einen hat die Stockholmer Rasselbande auch auf ihrer jüngsten Riff-Attacke „Wicked Is My Game“ nur alten Wein in neuen Schläuchen zu bieten, für die anderen bringt das Kleeblatt mit seinem teuflisch groovenden Thrash´n´Roll frischen Wind in die nach wie vor malade Metal-Szene.

Das war nicht immer so. So schwelgten die Schweden noch auf ihrem ´98er Debüt „Holy Target“ derart im Rausch der Geschwindigkeit, dass selbst unserem Todesblei-Obermufti „Schrank“ Albrecht Hören und Sehen verging.

Anders als viele seiner Kollegen, die ihre ersten musikalischen Gehversuche gerne als Jugendsünden abtun, steht das Sprachrohr des Kleeblatts und Live-Drummer von Mörk Gryning, Dennis Ekdahl (22), nach wie vor hinter der von alten Dismember- und At The Gates-Klassikern beeinflussten Knüppelorgie.

»Also, ich kann mir „Holy Target“ immer noch anhören, ohne Magenschmerzen zu kriegen. Als die Scheibe entstand, waren wir mit unseren knapp 18 Lenzen halt ziemlich grün hinter den Ohren und noch auf der Suche nach unserem Sound. Aber schon nach den ersten paar Konzerten wurde uns klar, dass wir die Songs auf Grund der hohen Geschwindigkeit auf der Bühne nicht adäquat wiedergeben konnten. Also traten wir in der Folgezeit ein wenig auf die Bremse, um live nicht mehr so in Schwulitäten zu geraten.«

Gleichzeitig habt ihr damit begonnen, Rock´n´Roll-Elemente in euren Stücken zu verwursten.

»Richtig, und da wir alle auf Kapellen wie Guns N´Roses, Mötley...

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