RH #185Interview

DARK AGE

Razzia in Hamburg

Langsam, still und leise mausern sich die Hamburger Melodic-Deather DARK AGE zu einer international mehr als nur konkurrenzfähigen Band. Mit ihrem dritten Album „The Silent Republic“ gelingt es ihnen auf qualitativer Ebene, in die scheinbar übermächtige Phalanx schwedischer Vorzeigebands wie In Flames oder Dark Tranquillity einzudringen und dabei durchaus eine eigene Duftmarke zu setzen.

Die bisherigen drei Alben des norddeutschen Quintetts - „The Fall“ (1999), „Insurrection“ (2000) und „The Silent Republic“ (2002) - klingen alle recht eigenständig und unterscheiden sich relativ stark voneinander. Sänger/Gitarrist Eike Freese, der seit der Bandgründung 1995 mit dabei ist, versucht, die musikalische Entwicklung von DARK AGE zu beschreiben.

»Da wir alle noch relativ jung waren, als wir begannen, Musik zu machen, haben sich seit der ersten Platte natürlich auch unsere musikalischen Einflüsse geändert. Neue Einflüsse sind dazugekommen, die nun auch in den neuen Songs auftauchen. Außerdem haben wir durch die beiden ersten Platten musikalisch einiges hinzugelernt und uns seither an unseren Instrumenten verbessert. Wir legen ohnehin Wert darauf, dass sich unsere Musik stetig weiterentwickelt und wir nicht einfach stehen bleiben. Vieles passiert dabei aber rein intuitiv.«

Gerade bei der letzten Platte gab es seitens der Presse eine Menge Vergleiche mit In Flames. Sind diese auch heute noch gerechtfertigt?

»Das ist so eine Sache. Zwar finden wir alle die Bands aus Göteborg nach...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen