RH #181Interview

LAST TRIBE

Roh gefälltes Schwedenholz

Knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung ihres durchwachsenen Debüts legt die schwedische Formation LAST TRIBE gehörig nach: „Witch Dance" ist ein unerwartet heißer Tango auf dem rauchenden Melodic Metal-Parkett geworden; ein großes Album fernab sämtlicher Stratovarius- und Hammerfall-Retortenklänge.

Majestätische Hooklines, knackige Gitarrenarbeit und eine vorbildliche Produktion. Schlagworte, die Kenner des Erstwerks „The Ritual" wohl weniger mit der aus Malmö stammenden Formation LAST TRIBE in Verbindung bringen. Doch die Band nutzte die zurückliegende Zeit für Verbesserungen ihres Soundkorsetts – und zwar an allen Ecken und Enden: Das harmlose Vorgängeralbum scheint nichts weiter als ein einmaliger Unfall gewesen zu sein.

Anstelle der verspielten Heavy Metal-Liedchen mit neoklassischem Einschlag setzt Hauptsongschreiber, Sprachrohr und Gitarrenvirtuose Magnus Karlsson jetzt auf die Kraft des Gitarrenriffs. Und auf die der Melodie: Herrlich voluminös produziert, ist „Witch Dance" ein wahrer Ohrenschmaus für Anhänger kraftvoller melodischer Metal-Sounds geworden, der sich bei LAST TRIBE mittlerweile irgendwo zwischen den Klangcharakteristika alter Tad Morose, (Beyond) Twilight und D.C. Coopers formidablem Solo-Debüt aus dem Jahre 1999 eingependelt hat.

Auch Magnus Karlsson ist rundum glücklich mit seinem jüngst uraufgeführten Hexentanz. Es ist nicht nur so, »dass die neuen Songs einfach besser sind als die auf „The Ritual"; dieses Mal scheint sich sogar die...

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