RH #180Interview

ADEMA

Fesselspielchen mit Schwellung

In Amerika haben ADEMA für ihr Debüt bereits Gold eingefahren. In Deutschland dagegen gab es Ende letzten Jahres zunächst nur einige Appetizer-Shows im Vorprogramm von Linkin Park. Erst jetzt folgt die Veröffentlichung des selbstbetitelten Albums, das bei den Juroren unserer Richterskala gut ankam.

Das mag nicht zuletzt daran liegen, dass die Newcomer aus Bakersfield weniger konsequent auf der Nu Metal-Welle reiten, sondern mit konventionellen Strukturen arbeiten und sich auch auf traditionelle Einflüsse wie Pantera, Metallica oder Slayer berufen. Am ehesten erinnern ADEMA an eine rockige Version von Orgy, und dieser Vergleich kommt nicht von ungefähr. Bassist Dave DeRoo spielte zuvor nämlich mit dem jetzigen Orgy-Gitarristen Ryan Shuck in einer Band namens Sex Art.

»Wir haben alle seit fünf bis zehn Jahren Erfahrungen in anderen Gruppen gesammelt«, blickt Klampfer Tim Fluckey zurück, »und kannten daher bereits viele Leute aus der Musikbranche. Dass die Resonanz auf unser Demo so groß sein würde und wir ohne eine einzige Show sofort einen großen Deal bekommen, hat uns dennoch überrascht, denn die Band existierte zu diesem Zeitpunkt gerade mal drei Monate. Inzwischen gibt es uns anderthalb Jahre, wir sind seit neun Monaten nonstop auf Tour und haben soeben unsere erste Goldene kassiert.«

Die Tatsache, dass Korns Jonathan Davis der Halbbruder von Sänger Mark Chavez ist, hat mit dem kometenhaften Aufstieg der Band jedoch nichts zu tun, wie Tim ausdrücklich betont.

»Wir...

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