RH #178Interview

MIKE TRAMP

Fünf Akkorde für die Ewigkeit

MIKE TRAMP wurde mit White Lion Ende der Achtziger zum Poser-Rock-Helden und schnupperte später als Frontmann von Freak Of Nature alternativere Rock-Luft. Doch als Solokünstler schöpft er sein Potenzial erstmalig richtig aus. Der gute zehnte Platz für seinen zweiten Alleingang „Recovering The Wasted Years“ in unserer letzten Richterskala ist Beweis genug.

MIKE TRAMP ist Kosmopolit. Er wuchs in Dänemark auf, ging nach New York, um seine Rockstar-Träume mit White Lion zu verwirklichen, kam zurück nach Europa, startete mit den deutlich bodenständigeren Freak Of Nature eine zweite Karriere und verabschiedete sich vor einigen Jahren nach Australien. Anlässlich des Rock Hard-Plauschs sitzt er in einem Berliner Nobelhotel, greift gelegentlich zu dekorativ-süßen Häppchen, die eine ebenso ansehnliche Hotel-Maid lecker anrichtet, trinkt Tee und erzählt.

»Ich bin der andere Däne, der es in den USA geschafft hat«, grinst er. Der zweite ist Lars Ulrich. Und auch wenn die Metallica-Labertasche ungleich erfolgreicher ist, verbindet die beiden ihr Faible für ausgiebige Monologe. Wenn du Mike interviewst, kommst du dir manchmal vor wie ein Beichtvater, manchmal wie ein Psychiater, aber es ist immer ein beruhigendes Gefühl. Denn Mike ist mit sich zufrieden. Ohne Überheblichkeit oder Superstar-Getue. Er ist glücklich mit seiner gegenwärtigen Situation als Solo-Künstler, hat keine Angst vor den Schatten der Vergangenheit und blickt optimistisch in die Zukunft.

„Recovering The Wasted Years“...

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