RH #178Interview

BLACKSHINE

Ein Herz für Frauen

Fast fünf Jahre Pause zwischen zwei Alben können sich in diesen schnelllebigen Zeiten eigentlich nur noch Giganten wie Metallica, Def Leppard oder Ozzy Osbourne leisten. Wenn überhaupt. Dessen sind sich auch die Goth´n´Roller BLACKSHINE bewusst, die für die extrem lange Funkstille zwischen ihrem „Our Pain Is Your Pleasure“-Debüt und dem aktuellen Mega-Eisen „Soulless & Proud“ aber einige wichtige Gründe ins Feld führen.

»Unter anderem mussten wir uns eine neue Plattenfirma suchen, da unser deutsches Label mit den Verkäufen von „Our Pain Is Your Pleasure“ unzufrieden war. Zudem standen wir plötzlich ohne Schlagzeuger da, weil Anders Freimanis keinen Bock mehr hatte. Leider entpuppte sich mit Ex-Face Down-Trommler Hakan Eriksson erst Kandidat Nummer fünf als geeigneter Nachfolger. Wir haben in all den Jahren also nicht nur auf der Couch gelegen und gefaulenzt«, lacht Anders Strokirk (v./g.), der ebenso temperamentvolle wie redselige Bandleader der Schweden, die auf dem letzten W:O:A mit einer Handvoll Schaulustiger vorlieb nehmen mussten, während einen Steinwurf weiter auf der Hauptbühne Holy Moses von einer riesigen Horde Metalheads begeistert gefeiert wurden.

»Natürlich kamen wir uns angesichts des geringen Zuschaueraufkommens auf der großen Party-Stage ein wenig verloren vor. Auf der anderen Seite waren wir aber total happy, dass man uns überhaupt eingeladen hatte. Immerhin lag unser letztes Album zu diesem Zeitpunkt bereits vier Jahre zurück. Außerdem sind Holy Moses...

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