RH #178Interview

SALIVA

Auch Superman braucht Speichel

In Amerika haben sie für ihr aktuelles Album „Every Six Seconds" bereits Gold eingesackt. Jetzt wollen sie Europa im Sturm erobern: SALIVA, eine junge und hoch motivierte Band aus Memphis. Ihr Longplayer bietet extrem vielseitige Crossover-Mucke, die irgendwo zwischen Faith No More, Saigon Kick und Creed beheimatet ist.

Auch das deutsche Label glaubt offenbar an SALIVA. Man kann es daran ablesen, dass die Firma ihre Band bereits ein halbes Jahr vor dem eigentlichen Euro-Release der Platte mit 3 Doors Down auf Tour schickte. Eine willkommene Gelegenheit also, sich dem hiesigen Publikum vorzustellen und natürlich gleich fleißig Pressearbeit zu erledigen.

Da die Hardrock- und Metal-Szene in Memphis relativ überschaubar ist, kannten sich die stets freundlichen Musiker schon seit ´ner halben Ewigkeit, aber erst Anfang 1997 beschlossen die Fünf, gemeinsame Sache zu machen. Allerdings kann man fast davon ausgehen, dass die Burschen total unterschiedliche musikalische Backgrounds haben müssen, denn ein derart breites Spektrum von Sounds innerhalb einer Band habe ich schon länger nicht mehr gehört.

»Es war eigentlich von Beginn an unser Plan, möglichst viele verschiedene Stile zusammenfließen zu lassen«, plaudert Sänger Josey Scott fröhlich drauflos. »Ich bin ohnehin vorbelastet, weil mein Vater professioneller Musiker war. Ich habe also schon von Kindesbeinen an Konzerte besucht, aber als ich dann zum ersten Mal eine Kiss-Platte in die Hände bekam, war´s vollends um mich...

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