RH #178Interview

DOVER

Beängstigend intensiv

Ende letzten Jahres veröffentlichten DOVER, die in ihrer Heimat Spanien Multi-Platin-Status genießen, ihr viertes Album „I Was Dead For 7 Weeks In The City Of Angels“. Darauf vereint das Quartett um die beiden Llanos-Schwestern Cristina und Amparo mit spielerischer Leichtigkeit Einflüsse aus Punk, Alternative und Power-Pop. Passend zur März-Tour jetzt das Interview.

»Der Titel hat weniger etwas mit der Stadt Los Angeles zu tun, als vielmehr mit dem, was während der Aufnahmen dort passiert ist«, stellt Amparo zunächst mal richtig, bevor der Bürgermeister von L.A. eine Millionenklage wegen Rufmord einreicht. »Zum einen wurde Cristina schwer krank und lag sechs Wochen flach, und zum anderen lief es mit unserem Produzenten Barrett Jones (u.a. Foo Fighters & Melvins - d.Verf.) bei weitem nicht so problemlos wie beim letzten Album. Wir hatten diesmal in vielen Bereichen große Meinungsverschiedenheiten. Der permanente Kampf mit ihm war die Hölle, hat die Band letztendlich aber noch mehr zusammengeschweißt und eine Trotzreaktion provoziert. Wir sind noch nie so konzentriert zu Werke gegangen.«

Als Einflüsse gibt das Quartett vor allem Hüsker Dü, Social Distortion und Nirvana an. Daher verwundert es nicht, dass in ´The Weak Hour Of The Rooster´ Kurt Cobains Abschiedsbrief zitiert wird.

»Wir fühlen uns nicht nur seiner Musik sehr nah, sondern schätzen auch seine kritische Haltung gegenüber der Vermarktung und des Star-Glamours. Deswegen wollen wir ihm mit diesem Song noch mal...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen