RH #176Interview

COMMA

Keine Grenzen!

Progressive Metal aus der Türkei: Gibt´s das? Jawoll, das gibt´s! Und COMMA sind alles andere als zweitklassige Exoten, denen man nur ihrer Herkunft wegen Beachtung schenkt.

„Elusive Dreams“, das hervorragende Debüt der Band, das sich auch in der Rock Hard-Richterskala behaupten konnte, wird in jeder Hinsicht internationalen Ansprüchen gerecht. Die aufwändige Produktion, das Songwriting, die technischen Fähigkeiten der Musiker - alles ist von internationalem Format und mit Größen wie Dream Theater - den erklärten Vorbildern von COMMA - durchaus vergleichbar.

»Wir sehen uns als Weltbürger, nicht als „Exoten“, und möchten auch entsprechend behandelt werden«, erklärt Sänger Ufuk in sehr gut verständlichem Englisch. »Wir sind keine Hinterhof-Combo, die auf wohlwollende Kritiken spekuliert, weil man Mitleid mit uns hat. Wir wollen als Musiker ernst genommen werden!«

Was sich von selbst versteht, wenn man „Elusive Dreams“ gehört hat. Zwar besteht die Band aus Istanbul erst seit rund drei Jahren; allerdings haben alle fünf Band-Mitglieder genügend Erfahrung in anderen Combos gesammelt. Ufuk beispielsweise spielt seit zehn Jahren intensiv Gitarre, obwohl er bei COMMA „nur“ das Gesangsmikro bedient.

»Um eine Progressive Metal-Band aktiv mitzugestalten, also auch selbst Songs schreiben zu können, muss man Instrumente spielen können - auch als Sänger. Trotzdem kommen meine Haupteinflüsse natürlich weniger von Gitarristen, sondern vielmehr von anderen Sängern wie Mats Leven...

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