RH #174Interview

GODGORY

Nach der Post geht die Post ab

Mit dem melodischen Death Metal der Anfangstage hat die Mucke von GODGORY im dritten Millennium nicht mehr viel gemein. Der vierte Streich „Way Beyond" klingt düsterer, über weite Strecken sehr melancholisch und setzt damit die Linie des Vorgängeralbums konsequent fort.

Ansonsten ist bei den Schweden aber fast alles beim Alten geblieben: Sänger Matte Andersson gibt sich im Interview maulfaul wie eh und je und steht nach wie vor mit der englischen Sprache auf Kriegsfuß. Also „the same procedure as every year"? Nö. Keineswegs. Es hat diesmal nämlich gut zweieinhalb Jahre gedauert, bis das neue Album in trockenen Tüchern war. Warum diese lange Pause, die eine noch vergleichsweise kleine Band wie GODGORY - das hat Kollege Albrecht in seinem Review bereits richtig erkannt - in Sachen Popularität doch deutlich zurückgeworfen haben dürfte?

»Nachdem „Resurrection" im Kasten war, haben wir uns ganz bewusst diese Auszeit genommen«, beginnt Matte zu erzählen. »Einfach um einen gewissen Abstand zur Musik zu gewinnen und darüber nachzudenken, in welche Richtung wir mit der nächsten Platte gehen wollten. Irgendwann fing Erik (ebenfalls Andersson - d.Verf.) dann an, neue Ideen zu entwickeln. Ich denke, er hat sein Songwriting hörbar verbessert. Ich selbst habe die Zeit genutzt, um „Solace Me", das Debüt meines Nebenprojekts Grave Flowers, zu veröffentlichen.«

Im Übrigen eine sehr empfehlenswerte, leicht gotisch angehauchte Doom-Scheiblette, die allerdings keinerlei Einfluss auf „Way...

Dieser Text endet hier.

Online-Abonnenten freuen sich über den kompletten Artikel nach dem Log-in.

 
 

Diese Seite verwendet Cookies. Erfahrt in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Ihr Eure Einstellungen ändern und Cookies deaktivieren könnt. Darüber hinaus verwenden wir Cookies Dritter für die Einbindung audiovisueller Inhalte durch Youtube, Spotify und Soundcloud. Dem könnt ihr hier zustimmen oder dies ablehnen. Datenschutzerklärung ansehen