RH #174Interview

Die Idole von Fred Durst

Wenn man über Crossover spricht, kommt man an 311 nicht vorbei. Die seit 1990 aktive Band hat die Szene zusammen mit den Red Hot Chili Peppers und Faith No More maßgeblich geprägt und zahlreiche andere Acts beeinflusst. Aufgrund mangelnder Livepräsenz erlangte sie in Europa jedoch nie dieselbe Bedeutung wie in Amerika. Mit dem neuen, wieder deutlich härteren Album „From Chaos" will sie nun auch in unseren Breiten endlich Fuß fassen.

»Ja, ich weiß, dass wir Europa vernachlässigt haben«, zeigt sich Nicholas Hexum von Beginn an einsichtig. »Das lag aber weniger an uns als vielmehr an unserer Plattenfirma. Sie sagte uns stets, dass bei euch keinerlei Interesse bestehen würde. Dummerweise haben wir das geglaubt. Inzwischen wissen wir jedoch, dass wir auch in Deutschland unsere Fans haben.«

Die ausschließliche Fixierung auf den Heimatmarkt war nicht der einzige Fehler, den Nicholas dem alten Label ankreidet. Noch schwerwiegender war seiner Meinung nach dessen Vertriebswechsel von Sony zu Universal, nach dem 311 plötzlich weniger als die Hälfte verkauften – und das, obwohl Rap-Rock derzeit einer der angesagtesten Sounds ist!

»Vor allem unser letztes Album „Soundsystem" ging völlig unter«, klagt der Sänger, Gitarrist und Programmierer immer noch etwas frustriert. »So konnte es nicht weitergehen. Deswegen haben wir Capricorn verklagt, um aus unserem Deal herauszukommen. Das war eine hässliche Sache. Wir sind froh, dass sie jetzt vorbei ist und wir einen engagierteren Partner...

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