RH #173Interview

NASHVILLE PUSSY

Blasmusik für alle!

Die Großmeister des schweißtreibenden Rock´n´Roll-Entertainments geben

sich zum zweiten Mal in voller Albumlänge die Ehre. Krachig-prägnante

Riffs, ein entenarschtight pumpendes Rhythmusduo und die von Blaine

Cartwright mit schmutziger Stimme herausgebrüllten Texte lassen die

skandinavische Rotzrock-Konkurrenz im direkten Vergleich regelrecht

blutarm aussehen.

Die "neue" Scheibe "High As Hell" ist im Grunde genommen schon wieder

ein alter Hut. Nachdem das mächtig Arsch tretende Teil ursprünglich

bereits vor anderthalb Jahren in den Staaten veröffentlicht wurde,

findet die Scheibe über das kleine französische Label Axe Killer nun

endlich auch offiziell den Weg in europäische Plattenläden.

Daher muss es für den Atlanta-Vierer doch etwas seltsam anmuten, jetzt

noch mal eine Platte zu promoten, die innerlich bereits seit langem

abgehakt sein dürfte und noch dazu in einer nicht mehr aktuellen

Besetzung eingespielt wurde.

»Ja, klar«, kräht die bestens aufgelegte Gitarristin Ruyter Suys lachend

in den Hörer am anderen Ende der transatlantischen Telefonleitung. »Aber

die Songs sind echt klasse. Ein Großteil davon ist nach wie vor fester

Bestandteil unseres Livesets. Von daher lohnt es sich absolut, für

Europa noch mal ordentlich die Werbetrommel zu rühren.«

Warum hat es überhaupt so lange bis zur regulären Veröffentlichung in

unseren Breiten gedauert?

»Ach, der übliche langweilige Plattenfirmen-Bullshit! Lass uns lieber

über etwas anderes reden.«

Okay, dann...

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