RH #171Interview

COWBOYS & ALIENS

Auf endlosen Highways nach Stone(d)henge...

Die COWBOYS & ALIENS haben mit dem gleichnamigen Kult-Comic nichts am Hut. Sie spielen einfach das, was sie am besten können: erdigen und unkomplizierten Stoner-Rock. Die vier Jungs aus Brügge stehen mit beiden Beinen fest in den Siebzigern: Black Zeppelin mit einem Schuss Spiritual Beggars/Kyuss. Robert Plant-Enkel Henk und Gitarrist John stellten sich der peinlichen Befragung unseres Verhörexperten Pöppi P.

Das an Kyuss angelehnte Roadmovie-Cover vom aktuellen Album „A Trip To The Stonehenge Colony“ macht deutlich, dass Belgien richtig prädestiniert für Stoner-Rock ist. Wenn der flämische Wüstenwind die Luft über den endlosen Highways flimmern lässt, drängt sich eine solche Ausrichtung geradezu logisch auf.

»Haha, leider haben wir keine großen Highways in Belgien«, eröffnet Henk das Gespräch. »Unsere Inspirationen für Stoner-Rock kriegen wir aber auf ähnliche Weise wie skandinavische oder englische Bands. Die Welt ist heutzutage doch eine kleine Ortschaft, oder etwa nicht? Zur Zeit sind wir die einzige größere Stoner-Rock-Band in Belgien, aber die Leute hier hören diese Musik doch sehr gerne. In Holland gibt es natürlich weitaus mehr Bands.«

Was sicher an der leichteren Erreichbarkeit von halluzinogenen Weichspülern in der Tulpen-Republik liegt.

»Das spielt sicher eine wichtige Rolle. Aber das Klima wird in dieser Hinsicht auch in Belgien besser. Das ist mir zumindest zu Ohren gekommen, haha!«

COWBOYS & ALIENS wurden 1996 aus den Überresten der Underground-Bands...

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