RH #170Interview

MANTICORA

Conan, der Torjäger

Aller Anfang ist schwer - diese leidvolle Erfahrung musste auch die Power Metal-Formation MANTICORA machen, als sie vor zwei Jahren beim griechischen Label Black Lotus unterschrieb. Da die Hellenen ihren Job nicht machten bzw. Absprachen einfach nicht einhielten, wechselten die Dänen mit ihrem zweiten Langeisen „Darkness With Tales To Tell" kurzerhand zur italienischen Konkurrenz.

»Eigentlich hätten wir ja noch eine CD für Black Lotus machen müssen, doch da die Jungs den Vertrag gleich mehrfach brachen, haben sie uns einfach gehen lassen. Beispielsweise wollten sie für unser Debüt eine sehr umfangreiche Promotionkampagne finanzieren, von der dann aber höchstens die Hälfte verwirklicht wurde. Zudem erwies es sich als sehr schwierig, den Griechen unsere Tantiemen für „Roots Of Eternity" aus den Rippen zu leiern. Irgendwann hatten wir von Black Lotus so die Schnauze voll, dass die Kommunikation praktisch völlig zum Erliegen kam«, erläutert der sympathische Frontmann der Nordlichter, Lars Larsen (27), warum MANTICORA inzwischen zur Künstlerriege der Mailänder Stahlschmiede Scarlet Records zählen.

Nix gegen die rührigen Mannen vom Stiefel, aber war keines der ungleich finanzkräftigeren deutschen Labels wie Nuclear Blast, Century Media oder SPV an eurem durchaus eigenständigen Sound irgendwo zwischen Blind Guardian, Helloween, Savatage und Iced Earth interessiert?

»Leider nein. Wir hatten uns zwar auch bei allen relevanten deutschen Labels beworben, doch leider hagelte es nur...

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